Aktuelles und Veranstaltungen
Herbstvortrag
Der römische Gutshof in Wittnau – Leben auf dem Land vor 2000 Jahren
Do 22.10.2026, 19.30 Uhr: Wittnau, Mehrzweckgebäude in Zusammenarbeit mit Adlerauge Wittnau
Referent: Valentin Häseli
In den letzten rund 25 Jahren hat die Kantonsarchäologie Aargau im Dorfzentrum von Wittnau mehrere archäologische Ausgrabungen durchgeführt. Im Rahmen einer interdisziplinären Masterarbeit an der Universität Basel hat der Wittnauer Archäologe Valentin Häseli die Ausgrabungen ausgewertet. Die Untersuchungen förderten die Reste eines römischen Gutshofs zutage, der vom 1. Jh. bis in die Mitte des 4. Jh. besiedelt war. Besonders spannende Ergebnisse lieferten die Untersuchung der gefundenen Tierknochen und von verkohlten Pflanzenresten, die auf eine vielseitige Ernährung der ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner hinweisen. k aus nächster Nähe erleben – ein Blick in eine Zeit, in der Mechanik noch sichtbar und hörbar war. Den Abschluss bildet eine Fahrt mit der historischen Sauschwänzlebahn, deren dampfende Lokomotive und spektakuläre Streckenführung uns auf eine nostalgische Reise mitnehmen.
Luftbild der Ausgrabungen im Dorfkern von Wittnau. © Kantonsarchäologie Aargau
RUNDER TISCH MIT VORTRÄGEN
Rom vor der Haustür? – Neues zur ländlichen Besiedlung imKt. Aargau
Veranstalter: Gesellschaft Pro Vindonissa
Samstag, 17. Oktober 2026
Zwischen Jura und Reuss lag in römischer Zeit eine dicht belebte Landschaft: Gutshöfeunterschiedlichster Grösse, Strassen, Wege und Felder. Manche dieser Siedlungen bestanden schon, bevor die Legion nach Vindonissa kam, und viele existierten weiter, als sie längst wieder abgezogen war. Wer verstehen will, wie im Aargau römisch gelebt wurde, kommt an ihnen nicht vorbei.
Lange stand dabei vor allem die grosse,repräsentative Villa im Vordergrund –mit Herrenhaus, Bad und Hofmauer.Inzwischen zeigt sich ein diverseres Bild:neben den grossen Anlagen finden sichviele kleinere Höfe undWirtschaftsbauten, und damit auch dieFrage, wer hier eigentlich lebte undarbeitete. Ebenso interessant ist, wanndiese Höfe entstanden und was am Endeder römischen Zeit aus ihnen wurde.
Die Forschung der letzten Jahrzehnte hathier viel bewegt. Neuentdeckungensowie die Auswertung ältererGrabungen ergeben ein deutlichschärferes Bild. Der Runde Tisch 2026führt diese Ergebnisse zusammen und fragt: Was gibt es Neues zur ländlichen Besiedlung im Umfeldvon Vindonissa? Und in welchem Verhältnis standen das Legionslager und sein Umland?
Zwei Inputreferate stecken das Feld ab – zunächst eine Einführung zur ländlichen Besiedlung inrömischer Zeit, dann ein Überblick zur Erforschung der ländlichen Besiedlung im Aargau. ZweiFallstudien aus Seengen und Wittnau zeigen anschliessend, wie viel ein einzelner Gutshof über dieRegion insgesamt verraten kann – und wo seine Aussagekraft endet. Den Abschluss bildet eineausführliche Diskussion, in der ausdrücklich auch das Publikum zu Wort kommt.
Der Anlass richtet sich an alle Interessierten; Vorkenntnisse sind nicht nötig. Er versteht sich alsGelegenheit zum Austausch zwischen einem breiteren Publikum, den Universitäten und denKantonsarchäologien.
Der Anlass ist öffentlich und auch Nicht-GPV-Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Anmeldungen für das Mittagsbuffet bis zum 10. Oktober 2026 unter info@provindonissa.ch oderGesellschaft Pro Vindonissa, Museumstrasse 1, 5200 Brugg.
Das ganze Programm finden Sie hier.
Sagenhafte Pflanzenwelt im Hotzenwald
Text und Illustrationen: Sandhya Hasswani
Verlag: Friedrich Reinhardt Verlag, Basel, 280 Seiten.
In diesem Buch entfaltet sich die zauberhafte Sagenwelt des Südschwarzwalds neu: Die liebevoll illustrierten Porträts von Bäumen, Sträuchern, Beeren und Kräutern verbinden sich mit alten Sagen, Naturpoesie und überliefertem Wissen um die Kräfte der Natur. Ergänzt durch Einblicke in Brauchtum und Besiedlungsgeschichte zeigt das Werk, wie eng Mensch und Landschaft seit Jahrhunderten verbunden sind – und lädt dazu ein, der Natur heute wieder mit Achtsamkeit und Staunen zu begegnen. Ein Buch für alle, die Natur, Heimat und die sagenhafte Pflanzenwelt in neuer Verbindung entdecken möchten.
Die Publikation ist im Handel oder online unter: www.sandhya-hasswani.com für 24,80 € erhältlich.ft
Exkursion ins Wutachtal
Samstag, 6. Juni 2026
Uns erwartet ein abwechslungsreicher Tag voller Eindrücke aus Vergangenheit und Gegenwart. Im Thermenmuseum Schleitheim entdecken wir die Überreste einer römischen Badeanlage und erfahren, wie ausgeklügelt Alltag, Architektur und Kultur im antiken Iuliomagus waren. Weiter geht es zur Museumsmühle im Weiler, wo wir die Kraft des Wassers und das traditionelle Müllerhandwerk aus nächster Nähe erleben – ein Blick in eine Zeit, in der Mechanik noch sichtbar und hörbar war. Den Abschluss bildet eine Fahrt mit der historischen Sauschwänzlebahn, deren dampfende Lokomotive und spektakuläre Streckenführung uns auf eine nostalgische Reise mitnehmen.
Die Kosten für die Teilnehmenden betragen 85 CHF / 90 EUR, Kinder bezahlen 40 CHF/ 43 EUR. Im Preis enthalten ist das gesamte Ausflugsprogramm mit Busfahrt, Eintritte und Führungen, die Fahrt mit der Sauschwänzlebahn sowie die Verpflegung mit Römerapéro und Mittagessen. Getränke zum Mittagessen müssen individuell bezahlt werden.
Der Ausflug eignet sich nicht für Personen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind. Ebenso ist es nicht gestattet Tiere mitzubringen!
Anmeldung bis 15. Mai 2026 per E-Mail, Post oder telefonisch (siehe Anmeldeformular)
volkshochschule bad säckingen
Vortrag: Das vergessene Kloster: Franziskanerinnen in Säckingen 1340-1782
Referentin: Dr. Eveline Klein
Während das adelige Damenstift mit seinen bekannten Fürstäbtissinnen heute noch eher im Geschichtsbewusstsein gegenwärtig ist, geriet das in Säckingen bestehende "Kloster zur Heiligen Dreifaltigkeit" mehr in Vergessenheit. Seine Ursprünge gehen zurück auf die beiden Schwestern Anna und Margaretha Helbling, die 1340 in Säckingen lebten. Die erste Klosteranlage entstand im Bereich des heutigen Tanzenplatzes, später zogen die Frauen in die neu erstellten Gebäude an der Bergseestrasse. Der Wohnbezirk "Kloster" erinnert dort bis heute an die Franziskanerinnen.
Der Vortrag beleuchtet die Geschichte des Säckinger Klosters von der Gründung bis zur Aufhebung 1782. Dabei hatten die frommen Frauen immer wieder große Herausforderungen zu bestehen, etwa den Ausbruch der Pest und die Zerstörungen im Dreißigjährigen
Der Vortrag findet am Mittwoch, 06.05.2026 um 18.00 Uhr an der Volkshochschule Bad Säckingen im Untergeschoss/Raum 16 (Friedrichstraße 33) in 79713 Bad Säckingen statt.
Dauer: Ca. 75 Minuten.
Eintritt ist kostenlos.
Jahresversammlung FBVH
Die diesjährige Jahresversammlung findet am Samstag, 18. April 2026 um 14:30 Uhr im Sauriermuseum an der Schulstrasse 22 in 5070 Frick statt.
Wir laden unsere Mitglieder herzlich zur Jahresversammlung im neuen Saal des Sauriermuseums ein. Im Anschluss an den geschäftlichen Teil folgt eine Führung durch das Sauriermuseum mit anschliessendem Apero.
Bitte beachten Sie auch das Protokoll der letztjährigen Jahresversammlung in Wehr:

Wintervortrag III
Der dritte Vortrag findet am Donnerstag, 19. März 2026 um 19.30 Uhr im Kornhauskeller in Frick statt.
Volksfrömmigkeit früher und heute
Referent: Dr. Linus Hüsser
Private Frömmigkeitspraktiken – von der Amtskirche unterstützt oder zumindest toleriert, teilweise auch bekämpft – besassen einst im Alltag eines Grossteils der Bevölkerung
unserer Region einen wichtigen Stellenwert. Volksreligiöse Traditionen haben sich bis in unsere Zeit erhalten – Barbarazweige und Christophorus-Medaillons seien hier als
Beispiele genannt. Der mit zahlreichen Bildern illustrierte Vortrag gibt einen Einblick in die vielfältige Welt vor allem der früheren Volksfrömmigkeit, die auch abergläubische Elemente enthalten konnte.
Der dritte Vortrag findet am Donnerstag, 19. März 2026 um 19.30 Uhr im Kornhauskeller in Frick statt.
Volksfrömmigkeit früher und heute
Referent: Dr. Linus Hüsser
Private Frömmigkeitspraktiken – von der Amtskirche unterstützt oder zumindest toleriert, teilweise auch bekämpft – besassen einst im Alltag eines Grossteils der Bevölkerung
unserer Region einen wichtigen Stellenwert. Volksreligiöse Traditionen haben sich bis in unsere Zeit erhalten – Barbarazweige und Christophorus-Medaillons seien hier als
Beispiele genannt. Der mit zahlreichen Bildern illustrierte Vortrag gibt einen Einblick in die vielfältige Welt vor allem der früheren Volksfrömmigkeit, die auch abergläubische Elemente enthalten konnte.

Bild : Zeigt eine der wenigen noch erhaltenen Votivtafeln im Fricktal (Herznach)
bilderausstellung mit Vernissage
Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der FBVH wurde im Vorfeld ein Fotowettbewerb mit dem Titel "Zeig uns deine Heimat" lanciert. Bei der am Jubiläumstag eröffneten Fotoausstellung, welche im Schlosspark Bad Säckingen der Öffentlichkeit präsentiert wurde, erhielten die BesucherInnen die Gelegenheit, vor Ort für das Lieblingsbild abzustimmen.
Nun erhalten Sie nochmals die Möglichkeit, die Fotoausstellung zu bestaunen.
Die Vernissage findet am 09.03.2026, um 18:30 Uhr im Gemeindehaus in Eiken statt.
Die FBVH freut sich, Sie vor Ort begrüssen zu dürfen.
Wintervortrag II
Der zweite Vortrag findet am Donnerstag, 19. Februar 2026 um 19.30 Uhr, im katholischen Pfarrsaal an der Kapfbühlstrasse 53 in Karsau DE statt.
Entstehung und Entwicklung der Orte Karsau und Riedmatt
Referent: Dr. Rudolf Steiner
Der Vortrag befasst sich ausgehend von der Ersterwähnung von Karsau und Riedmatt mit den Bedingungen ihrer Entstehung sowie mit der weiteren Siedlungsentwicklung bis in die heutige Zeit. Dabei wird insbesondere auf die Veränderung der Entwicklungsachsen beider Orte im Laufe der Zeit eingegangen.

Bild: Zeigt den seit dem frühen 19. Jahrhundert nachgewiesenen Stempelabdruck der
"Gemaid Karsau und Riedmatt" als Vorläufer des heutigen Bienenkorbwappens.
Wintervortrag I
Der erste Vortrag findet am Donnerstag, 15. Januar 2026, um 19.30 Uhr, in der Aula des Schulhauses Burgmatt in Laufenburg CH statt.
Geschichte einer Landschaft - Landschaftsformen am Hochrhein geologisch betrachtet
Referent: Dr. Iwan Stössel
Heutige Landschaftsformen verraten viel über geologische Prozesse in der Vergangenheit. Gerade am Hochrhein zwischen Jura, Schwarzwald und Rheingraben kommen viele Faktoren zusammen.Tektonische Vorgänge, Einfluss eiszeitlicher und nacheiszeitlicher Erosion und Ablagerung hinterliessen eine Topografie, die einerseits uns Menschen seit Urzeiten prägt, die aber andererseits durch den Menschen laufend verändert wird. Verkehrs- bzw. Handelswege, Acker- und Waldflächen, Trinkwasserressourcen, Siedlungsgebiete oder Naturgefahren sind nur einige Beispiele. Grund genug, einmal hinabzusteigen in die Vergangenheit dieser Landschaft - auf der Suche nach ungewohnten Ein- und Überblicken über eine uns so vertraute Region.

“Im Gwild” (Muschelkalk-Platten beim KraftwerkRheinfelden)
Jahresprogramm 2026
Lieber Vereinsmitglieder
Die FBVH wünscht Ihnen allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr!
Den Jahresbrief unserer Präsidentin sowie unser bevorstehendes Jahresprogramm für 2026 können Sie den beiden untenstehenden PDFs entnehmen.
Wir freuen uns, Sie anlässlich unseren diesjährigen Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.






